Neue Maßnahmen ab November – CORONAVIRUS

Jetzt ist die 2. Welle da und es werden leider wieder verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus nötig. Unsere Branche ist systemrelevant, deshalb können wir Ihnen unsere Dienstleitung weiterhin anbieten. Wir versuchen mit den verschärften Maßnahmen das Risiko einer Ansteckung zu verringern.

Hier unsere neuen Maßnahmen, die ab November gelten:

1. Bitte klingeln, dann lassen wir Sie rein
2. Betreten des Fachgeschäfts nur noch mit Mundschutz! Personen mit Atemwegserkrankungen sind davon ausgenommen.
3. Nach betreten des Fachgeschäft bitte die Hände desinfizieren. Desinfektionsmittel steht vor Ort bereit.
4. Den geforderten Abstand von min. 1,5 m zu allen Personen im Geschäft einhalten.
5. Aufs Händeschütteln verzichten.
6. Besuche des Fachgeschäft bitte vorher telefonisch absprechen.

Diese Maßnahmen gelten bis auf Widerruf.

Wir hoffen Sie kommen gesund durch diese Zeit.

Hörschädigung durch Arzneimitteln

Hörschädigung durch Arzneimitteln

Lesen Sie immer die Beipackzettel der Medikamente, die Sie verschrieben bekommen? Als mögliche Nebenwirkung wird häufig auch die „Schädigung des Gehörs“ aufgeführt. Warum das so ist, erläutert folgender Artikel.

„Schädigungen des Gehörs sind möglich“ – dieser Hinweis ist des Öfteren im Beipackzettel von Arzneimitteln zu finden. Nur die wenigsten Patienten lesen das Kleingedruckte und bringen ihre Schwerhörigkeit mit Arzneimitteln in Verbindung. Aber auch Ärzte denken nicht immer daran den Grund für eine Hörschädigung bei einem Arzneimittel zu suchen. Diese unerwünschte Begleiterscheinung wird als „ototoxisch“ bezeichnet.

Ungewünschte Nebenwirkungen
Forscher der Oregon Health and Science University School of Medicine in den USA haben herausgefunden, dass die Verwendung von Aminoglykosid-Antibiotika ein großes Risiko für Patienten mit bakteriellen Entzündungen darstellt. Medikamente mit dieser Zusammensetzung werden zur Behandlung von Meningitis, Bakteriämie, Atemwegserkrankungen bei zystischer Fibrose und bei Frühgeborenen mit Infektionen eingesetzt. Seit langem ist bekannt, dass bestimmte Antibiotika toxische Nebenwirkungen auf das Hör- und Gleichgewichtsorgan haben können. Bei schweren Infektionen ist Antibiotika mit diesem Wirkstoff jedoch häufig die erste Wahl. Die später entwickelten Antibiotika dieser Gruppe sind zwar weniger otoxisch, können aber bei hoher Dosierung ebenfalls innenohrschädigend sein. Außerdem können beispielsweise bei Chemotherapien eingesetzte Platinpräparate, sowie in der AIDS-Therapie verabreichte Nucleosidanaloga oder das als Antimalariamittel verordnete Chinin eine Schwerhörigkeit auslösen. Bei Frauen mit einer Versteifung des Steigbügels am Übergang zum Innenohr (Otosklerose) kann die Einnahmen von hormoneller Verhütungsmittel bereits zu einer Schwerhörigkeit führen. Auch wenn die Otosklerose längst nicht mehr akut ist, sollte die Patientin auf die Einnahme der Anti-Baby-Pille verzichten. Unter Otosklerose leiden rund ein Prozent der Frauen.

Angriffspunkt: Innenohr
Die Ausprägung der Ototoxizität von Arzneimitteln schwankt zwischen wenig bemerkbaren Einschränkungen und komplettem Hörverlust. Während einige Schäden reversibel sind, führt die Wirkung anderer Medikamente zur dauerhaften Schädigung des Gehörs und folglich auch zum Verlust des Gleichgewichtssinns.
Angriffspunkt der Wirkstoffe sind die Haarzellen der Hörschnecke im Innenohr. Die Medikamente können diese Sinneshaarzellen, welche für das Weiterleiten von Geräuschen verantwortlich sind, schädigen. Von ihnen gehen Nervenfasern aus, die sich zum Hörnerv vereinigen und ins Gehirn führen. Die Abläufe, die zur Schädigung des Innenohres führen sind vielfältig und noch nicht alle bis ins Detail geklärt.

Studie: Risiko von Hörverlust durch Schmerzmittel
Eine besondere Gefahr des Gehörverlustes stellen Schmerzmittel dar. Vor allem Männer unter 60 zählen zu der Risikogruppe. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Harvard-Wissenschaftlern. Die Forscher analysierten Daten von 26 000 Männern, die sie in einer groß angelegten Studie 18 Jahre lang alle zwei Jahre zu ihrer Gesundheit befragt hatten. Am größten war die Gefahr für das Gehör bei unter 50-Jährigen, die regelmäßig Paracetamol einnahmen: 99 Prozent höher als bei Gelegenheitsnutzern.
Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Ibuprofen sind die häufigsten frei verkäuflichen Wirkstoffe gegen Schmerzen. Von ASS war schon länger bekannt, das es in hoher Dosierung das Innenohr schädigt und Tinnitus auslösen kann. In geringen Mengen jedoch verbessert es die Fließfähigkeit des Blutes und wird deswegen für die Therapie von Hörsturz und Tinnitus eingesetzt, die in einigen Fällen – so vermuten Experten – Folge von Durchblutungsstörungen sind.

Fazit
Ein Hörverlust durch den Einfluss einer ototoxischen Substanz bleibt häufig unerkannt. Es ist daher sinnvoll, während oder nach einer Behandlung mit ototoxischen Medikamenten regelmäßige Hörtests durchführen zu lassen.
Bei Kindern können auch schon kleinere Dosen zu irreparablen Hörschäden führen. Besonders Patienten, die bereits unter Hörstörungen leiden, sollten bei der Verordnung von neuen Arzneimitteln den Beipackzettel aufmerksam lesen und den Arzt oder Apotheker gezielt darauf ansprechen.

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Beethovens Schwerhörigkeit

Könnte der berühmte Komponist heute geheilt werden?

Ludwig van Beethoven, der vor 250 Jahren geboren wurde, litt bereits als 28-jähriger an Schwerhörigkeit und Tinnitus. Durch seine fortschreitende Schwerhörigkeit vereinsamte er. Wie hätte ihm die heutige Medizin helfen können?
Bereits im Alter von 28 Jahren wurde Beethoven schwerhörig. Der Hörverlust war für den Musiker ein traumatischer Einschnitt. In einem Brief an seinen Freund Dr. Franz Gerhard Wegeler schilderte er seine Symptome: „Mein Gehör ist seit drei Jahren immer schwächer geworden… nur meine Ohren, die sausen und brausen Tag und Nacht fort… Ich bringe mein Leben elend zu …meide alle Gesellschaften, weil’s mir nicht möglich ist, den Leuten zu sagen, ich bin taub. Hätte ich irgendein anderes Fach, so ging’s noch eher, aber in meinem Fach ist es ein schrecklicher Zustand… Die hohen Töne von Instrumenten und Singstimmen höre ich nicht, wenn ich etwas weit weg bin, auch die Bläser im Orchester nicht. Manchmal auch höre ich den Redner, der leise spricht, wohl, aber die Worte nicht, und doch, sobald jemand schreit, ist es mir unausstehlich.“

Aus diesen Schilderungen können heutige Fachärzte erkennen, dass Beethoven an einer Schwerhörigkeit mit Hochtonverlust und Sprachverständlichkeitsverlust, einem Tinnitus, Verzerrungen (Recruitment) und Überempfindlichkeit für Schall – Hyperakusis – litt.

Viele Therapien gegen Beethovens Schwerhörigkeit, aber wenig Nutzen
In seiner Verzweiflung suchte Ludwig van Beethoven die besten Ärzte seiner Zeit auf. Doch sie konnten ihm nur sehr begrenzt helfen. Mandelöl-Ohrentropfen und Meerrettich-Baumwolle wurden angewandt sowie bestimmte Teesorten, aber auch so genannte Vesikatorien, die zu Blasen auf der Haut führten. Man hoffte, dass mit Verschwinden der Blasen auch die Krankheit vergehe. Schließlich wurden ihm lauwarme Donaubäder verschrieben, die ihm bei seinen Ohrgeräuschen etwas geholfen haben sollen. Johann Melzel, der Erfinder des Metronoms, versorgte Beethoven um 1814 mit einem Hörrohr, das etwas half.
Eine weitere Unterstützung war ein an seinem Flügel befestigter Holzstab, den Beethoven zwischen seine Zähne nahm. Auf diese Weise hatte er ein Vibrationsempfinden. Doch selbst diese kleinen Fortschritte wurden zunichte gemacht. Beethovens Schwerhörigkeit verschlimmerte sich zunehmend, er konnte nicht mehr als Pianist auftreten oder dirigieren. Ab 1818 waren Gespräche mit ihm nur noch schriftlich möglich. Zahlreiche Konversationshefte sind aus dieser Zeit erhalten.

Beethovens Vita
Beethoven wurde im Dezember 1770 in Bonn geboren. Auch sein Vater und sein Großvater waren Musiker. Schon früh lernte er Violine, Orgel und Klavier und gab bereits mit 12 Jahren Konzerte und brachte eigene Kompositionen heraus.
Nach seinem Umzug von Bonn nach Wien feierte er in der habsburgischen Metropole bald Erfolge als Klaviervirtuose. Zu seinen Stärken gehörte das freie Improvisieren. Nach dem Tod seiner Mutter übernahm er zurück in Bonn die Versorgung seiner beiden jüngeren Brüder und kümmerte sich um seinen alkoholabhängigen Vater. Später zog es ihn wieder nach Wien, wo er unter anderem Schüler von Antonio Salieri und Joseph Haydn war. Sein Gehörleiden setzte seiner Karriere als Pianist ein vorzeitiges Ende. Beethoven begann aber immer mehr zu komponieren.
Aus seinem umfangreichen Werk stechen insbesondere die neun Sinfonien und seine Klavierwerke hervor. Besonders bekannt sind „Für Elise” und die „Ode an die Freude” aus dem letzten Satz der Neunten Symphonie, die in einer abgeänderten Fassung zur Melodie der Europahymne wurde und auch während des Corona-Shutdowns oft abends gespielt wurde . Daneben schuf er unter anderem die Oper Fidelio und die „Missa solemnis“.
Ab dem Jahr 1812 begann sich Beethovens Lebenssituation deutlich zu verschlechtern. Neben einer unglücklichen Liebe plagten ihn materielle Sorgen und die Verschlimmerung seines Gehörleidens. Beethoven litt außerdem an Alkoholsucht, Leberzirrhose, Gelbsucht und anderen chronischen Krankheiten. Er starb am 26. März 1827 im Alter von 56 Jahren.

Trotz Hörverlust wieder gut hören können
Heute hätte die moderne Medizin Beethovens Schwerhörigkeit vermutlich nicht heilen, aber stark verbessern können. Mit modernen Hörgeräten hätte er seine Musik noch viele Jahre lang hören können. Später hätte man ihm möglicherweise ein Hörimplantat operativ ins Mittelohr eingesetzt. Durch Mikrovibrationen reizt es die inneren Hörsinneszellen, wenn die äußeren zerstört sind. Selbst wenn – wie bei Beethoven der Fall – ebenfalls die Hörnerven betroffen sind, gibt es heute Hilfe, nämlich in Form eines Hirnstammimplantats.
Das Implantat reizt das Gehirn direkt. Der Hörnerv wird so überbrückt. Cochlea-Implantat und Hirnstamm-Implantat ermöglichen in vielen Fällen eine gute Kommunikation. Nach einem Hörtraining können die Patienten insbesondere Sprache wieder gut verstehen und sogar telefonieren. Auch seine Musik hätte Beethoven mit einem Cochlea- oder Hirnstamm-Implantat vermutlich hören können, wenn auch nicht vollumfänglich. Seine tiefe Depression, soziale Isolation und seine Selbstmordgedanken wären damit vermutlich verschwunden.

Arten von Schwerhörigkeit
Fachärzte unterscheiden verschiedene Formen von Hörstörung, je nach Ursache der Schwerhörigkeit. Einerseits können mechanische Schäden vorliegen, die das Weiterleiten des akustischen Reizes behindern, wie bei der Schallleitungsschwerhörigkeit. Andererseits ist es möglich, dass das Innenohr und/oder der Hörnerv geschädigt sind, sodass die Informationen nicht an das Gehirn weitergeleitet werden, dann spricht man von einer Schallempfindungsschwerhörigkeit. Die häufigsten Hörstörungen sind:

Schallleitungsschwerhörigkeit
Bei einer Schallleitungsstörung wird der Schall entweder unvollständig oder stark abgeschwächt an das Innenohr weitergeleitet. Bei dieser Art der Hörstörung sind meist alle Frequenzen des Hörbereiches, also hohe wie tiefe Töne, gleichermaßen betroffen. Die Patienten nehmen ihre Umwelt deshalb wie „durch Watte“ wahr. Je nach Ursache kann eine Besserung beziehungsweise Heilung durch Medikamente erreicht werden. Bei einem mittelschweren Hörverlust werden Hörgeräte eingesetzt. In sehr schweren Fällen ist ein Knochenleitungsimplantat notwendig.

Schallempfindungsschwerhörigkeit
(Sensorineurale Schwerhörigkeit)
Anders als bei der Schallleitungsstörung liegt bei einer sensorineuralen Schwerhörigkeit ein Schaden im Innenohr vor.
Die Haarzellen sind geschädigt oder komplett zerstört und können den Schall nicht mehr in Nervenimpulse umwandeln. Das wirkt sich besonders negativ auf das Hören hoher Töne und das Sprachverständnis aus.
Mögliche Begleiterscheinungen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindelgefühl sowie Tinnitus. Eine durch andauernde Lärmeinwirkung entwickelte Schallempfindungsschwerhörigkeit wird Lärmschwerhörigkeit genannt. Sie ist die häufigste Berufskrankheit in Deutschland. Da eine Schallempfindungsstörung medizinisch nicht behandelbar ist, empfehlen sich Hörgeräte, welche individuell vom Hörakustiker angepasst werden.

Schallwahrnehmungsschwerhörigkeit oder AVWS
Bei einer AVWS (Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung) handelt es sich um eine gestörte Weiterleitung der akustischen Informationen. Hier werden die eingehenden Tonsignale vom Ohr korrekt aufgenommen und vom Hörnerv weitergeleitet. Das Problem tritt erst im Gehirn auf, das die Signale nicht richtig identifizieren und wahrnehmen kann.
Aus diesem Grund haben Betroffene oft Probleme damit, Gehörtes zu verstehen und sich zu merken; auch Lesen und Schreiben sowie der Spracherwerb bereitet ihnen Schwierigkeiten.
Ursachen sind möglicherweise Hirnreifungsverzögerungen im Kleinkinderalter, Hirntraumata oder häufige Mittelohrentzündungen, Gehirnentzündung oder Schlaganfall. Eine AVWS gilt als nicht heilbar und wird mit einer Kombination aus logopädischer Therapie und dem Einsatz von Hörgeräten behandelt.

Altersschwerhörigkeit
Außerdem ist eine der häufigsten Formen des Hörverlustes die Altersschwerhörigkeit. Gemäß der oben genannten Einteilung handelt es sich um eine langsam fortschreitende Schallempfindungsschwerhörigkeit. Sie betrifft beide Ohren und zeigt sich typischerweise dadurch, dass zunächst hohe Töne schlechter gehört werden.
Bereits ab dem 30. bis 40. Lebensjahr büßen die meisten Menschen langsam ihr gutes Gehör ein. Jeder fünfte Erwachsene und die Mehrheit der 80-jährigen leiden in Deutschland unter Hörverlust. Eine häufige Nebenerscheinung der Altersschwerhörigkeit ist ein Tinnitus.

Wenn es Ihnen ähnlich wie dem berühmten Komponisten ergeht oder einige Symptome für Schwerhörigkeit auf Sie zutreffen, sollten Sie unbedingt einen Hörtest machen oder einen HNO-Arzt aufsuchen.

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Ein Lächeln hören

Was es bedeutet, im Alltag eine Maske zu tragen!

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und der Einführung einer Maskenpflicht ist der Mund-Nasen-Schutz zu unserem stetigen Begleiter geworden. Neben dem Schutz, den er uns gibt, bedeutet er aber auch vor allem eins: schwierigere Verständigung. Besonders Schwerhörige und Hörgeräteträger sind betroffen.

Mimik: Der Schlüssel zur Kommunikation?
Masken verändern nicht nur, wie wir aussehen, sondern auch wie wir kommunizieren. Da unsere Mimik durch den Mund-Nasen-Schutz größtenteils verborgen wird, kann es uns schwerfallen, die Aussagen unseres Gesprächspartners richtig zu deuten – das hat die Universität Bamberg in einer Studie herausgefunden. Denn Mundbewegungen sind das wichtigste Signal in der menschlichen Kommunikation. Allein wegen seiner Größe ist der Mund sehr gut geeignet, um Emotionen zu vermitteln.

Vier Möglichkeiten, die „maskierte“ Mimik dennoch erfolgreich zu kompensieren, sind die Folgenden:

Fehlende Mimik mit Worten ersetzen
Freude vermittelt man durch ein herzliches Lächeln. Man kann seinem Gesprächspartner aber auch einfach sagen, dass man sich über etwas freut! Echte Freude schwingt in der Stimme mit, so wie Trauer, Unsicherheit und Wut es tun.

Auf die Augen achten
Im Blick seines Gegenübers lässt sich viel ablesen. Lächelt jemand, strahlen seine Augen. Aber auch ob er Augenkontakt hält oder nicht, sagt so einiges über ihn und die Weise, wie er das gemeinsame Gespräch wahrnimmt, aus. Auf diese Signale gilt es zu achten!

Nachfragen
Ist man trotz aller Signale unsicher, was die andere Person gemeint haben könnte, ist es keine Schande nachzufragen! Genauso, wenn man befürchtet, man könnte missverstanden worden sein. Fragt man nach, kann man sich Klarheit verschaffen und Missverständnisse aufklären.

Das Gesamtbild wahrnehmen
Zuletzt hilft es, sich auf das Gesamtbild seines Gegenübers zu konzentrieren. Denn auch wenn ein kleiner Teil seines Äußeren hinter einer Maske verschwindet, bleibt doch ein Großteil seiner Körpersprache sichtbar, die interpretiert werden kann. Lässt er die Schultern hängen? Steht er aufrecht und sicher da?
Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick sagte: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Denn wir senden und empfangen über unsere Körpersprache unzählige Signale, auch wenn wir das nicht beabsichtigen.

Schallschlucker Alltagsmaske
Natürlich darf auch die Stimme nicht außer Acht gelassen werden. 38 Prozent aller Signale, die wir Menschen aussenden, werden über Tonfall und Einsatz der Stimme (Modulation, Lautstärke etc.) transportiert. Nur 7 Prozent dessen, was wir kommunizieren möchten, teilen wir im Inhalt unserer Sätze mit!
Gerade der wichtige nicht-inhaltliche Anteil unserer sprachlichen Kommunikation wird durch das Tragen einer Maske verringert. Der Widerstand, den wir vor unserem Mund tragen und gegen den wir ansprechen müssen, schluckt die Schallwellen, die unsere verbalen Äußerungen erzeugen. Sie verteilen sich nicht mehr optimal und wir müssen im Umkehrschluss viel lauter, mit mehr Luft und deutlicher sprechen.

Aber was, wenn man nur eingeschränkt hört?

Beim Arztbesuch braucht man beides: Mimik und Akustik
Für ältere sowie hörgeschädigte Menschen stellt es eine Herausforderung dar, wenn Gesichtsausdrücke verborgen bleiben und das Lippenlesen nicht mehr möglich ist. Wird kein Mund-Nasen-Schutz getragen, sondern stattdessen auf eine Plexiglasscheibe als Alternative zurückgegriffen, tritt wiederum das Problem des geschluckten akustischen Schalls auf.
In beiden Fällen kann es zu Kommunikationsschwierigkeiten kommen.
Das kann insbesondere bei einem Besuch beim Arzt problematisch sein, wenn man versucht, sich mit diesem zu unterhalten. Um hörgeschädigten Menschen und Hörgeräteträgern entgegenzukommen, können Ärzte spezielle Masken mit sichtbarem Mundbereich nutzen. Die durchsichtige Folie lässt sich herausnehmen und der Stoff kochen beziehungsweise waschen.
Auch ein transparenter Gesichtsschutz, welcher die uneingeschränkte Sicht des Patienten auf den behandelnden Arzt erlaubt, kann in Sachen Mimik und Lippenlesen Abhilfe schaffen.
Ist das Problem aber eine schallschluckende Plexiglasscheibe an der Rezeption, kann die Installation eines Ringschleifenverstärkers eine mögliche Lösung sein. Dieses Gerät überträgt das Gesprochene entweder direkt auf die Hörgeräte des Patienten oder auf einen Hörer, der abgenommen wird, um den Sprecher besser zu verstehen.

Hörgeräteverlust vorbeugen – Maske richtig abnehmen!
Damit Hörgeräte beim An- und Ablegen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht verloren gehen oder versehentlich beschädigt werden, ist Vorsicht geboten. Es gibt drei gängige Arten von Masken, die für (Hörgeräte- und Masken-) Träger unterschiedlich geeignet sind.
Die Maske mit Ohrschlaufen ist die vermutlich bekannteste Variante. Diese nimmt man ab, indem man die Bänder vorsichtig von den Ohren weg anhebt, sie nach hinten zieht und darauf achtet, dass sie nicht in Kontakt mit den Hörgeräten kommen. Dann zieht man die Bänder seitwärts und nach vorne hin ab.
Am besten kontrolliert man im Anschluss, ob die Hörgeräte noch richtig sitzen.
Eine weniger riskante Variante des Mund-Nasen-Schutzes stellt das Modell mit Bändern dar, welche nicht hinter den Ohren, sondern am Hinterkopf anliegen. Vorteil dabei ist, dass das obere Band individuell positioniert werden kann. Aber auch hier muss man beim Abnehmen darauf achten, dass keines der Bänder sich durch eine unbedachte Bewegung verhakt und versehentlich das Hörgerät mitreißt! Es gilt, diese stets beidhändig anzufassen, zur Seite und nach hinten zu ziehen und mit Abstand vom Kopf zu nehmen.
Die vielleicht geeignetste Alternative für Hörgeräteträger sind Masken mit Bindebändern. Sie können unter den Ohren, am Hinterkopf und am Nacken befestigt und einfach wieder gelöst werden.

Hörsystem doch verschwunden?
Ist ein Hörgerät doch versehentlich verloren gegangen, empfiehlt es sich, den Hörakustiker seines Vertrauens zu informieren und einige Tage abzuwarten. Möglicherweise ist das Hörgerät von einem Passanten gefunden und bei einem Akustiker in der Nähe abgegeben worden, sodass der Besitzer über die Seriennummer des Geräts ausfindig gemacht und kontaktiert werden kann.

Wenn der Mund-Nasen-Schutz hinter den Ohren schmerzt
Ob Hörgeräteträger oder nicht – wer länger eine Maske mit Ohrenschlaufen trägt, merkt, dass sie ganz schön drücken kann. Hat man dann auch noch eher trockene Haut, besteht die Gefahr, dass man sich diese aufreibt.
Natürlich sollte man, um Unbehagen vorzubeugen, direkt beim Kauf oder beim Nähen eines Mund-Nasen-Schutzes darauf achten, dass dieser angenehm sitzt. Fängt er trotzdem früher oder später an zu drücken, kann man ein Stückchen Taschentuch zwischen Schlaufe und Ohr stecken.
Eine geeignetere Alternative stellt aber ein Blasenpflaster dar! Die schmalen, gepolsterten, meist durchsichtigen Pflaster lassen sich hinter die Ohren kleben und die Gummibänder der Maske daraufsetzen. Das verringert die Reibung.
Eine weitere Möglichkeit, der Reibung vorzubeugen, sind spezielle Maskenkissen, die man über seine Ohren legen kann. Oder man nutzt Kunststoff-Ohrschoner: Die doppelseitigen Clips mit mehreren Hakenschlaufen eignen sich für verschiedene Kopfgrößen, werden hinter den Kopf geführt und mit den elastischen Bändern der Maske umwickelt.
Ist die Haut hinter den Ohren bereits gerötet, empfiehlt es sich, zu einer Maskenvariante zu wechseln, die möglichst nicht hinter den Ohren sitzt. In jedem Fall sollte man die gereizte Haut aber mehrmals täglich mit Feuchtigkeits- oder Wundcreme versorgen.
Täglich eine Maske aufsetzen zu müssen, war für viele Menschen eine schwierige Umgewöhnung. Verschiedene Maskentypen und ein stärkerer Fokus auf deutliche Aussprache und Lautstärke stellen aber gute Ansätze dar, um das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes so angenehm wie möglich zu gestalten und bestmöglich miteinander zu kommunizieren – auch als Hörgeräteträger!

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Gute Ohren schützen vor Stürzen!

Gute Ohren schützen vor Stürzen – Eine neue Studie beweist den Zusammenhang!

Unsere Ohren sind ein wichtiger Teil unseres Gleichgewichtssinnes. Ein gutes Gehör kann dabei helfen, sturzfrei durch die nasse Jahreszeit zu kommen.

Der Herbst ist da. Die Bäume entledigen sich ihrer Blätterlast, der Wind pfeift uns um die Ohren und ein leichter Nebelvorhang legt sich über die Landschaften. So schön das viele finden: Es führt auch dazu, dass Wege rutschig oder matschig werden. Mit schmerzhaften Folgen. Aber nicht nur während der Jahreszeit der Kastanien-Männchen und Kürbis-Fratzen gehören Stürze zu den häufigsten Unfällen in Deutschland. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit von Stürzen zu. Sehschwäche oder nachlassende Muskelkraft sind nachvollziehbare und bekannte Ursachen – doch auch die Ohren spielen für unsere Koordination eine wichtige Rolle.

Wie gut hören wir uns in der Welt zurecht?

Forscher der Universitätsklinik Irvine gingen diesem möglichen Zusammenhang nach und kommen zu klaren Ergebnissen. Sie werteten die Antworten von repräsentativen Umfragen (National Health Interview Survey) aus den Jahren 2007-2015 mit insgesamt 232,2 Millionen Teilnehmern aus. Die Befragten gaben zunächst eine Selbsteinschätzung ihrer Hörfähigkeit ab. Daraufhin machten sie Angaben zu Unfällen in den Kategorien Verkehr, Arbeitsplatz und Freizeit. Unfallbedingte Verletzungen traten bei 2,8 Prozent aller Studienteilnehmer auf. Bei den Befragten, die ihr Gehör als wenig, moderat bis stark beeinträchtigt bezeichneten, stieg die Unfallhäufigkeit auf 4-5 Prozent. Vor allem arbeits- und freizeitbezogene Verletzungen wurden häufig genannt.

Das Gehör – die Wasserwaage unseres Körpers

Unser Gehör hat große Auswirkungen auf unseren Gleichgewichtssinn – denn dieser befindet sich im Innenohr. Grob gesagt, sind die Ohren unsere innere Wasserwaage. Weshalb die Ursache von Schwindelanfällen oder einem nicht ganz so sicheren Tritt in unseren Ohren liegen kann. Damit ist die altersbedingte Hörminderung mitverantwortlich für die erhöhte Sturzgefahr im höheren Alter. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass eine rechtzeitige Behandlung des eingeschränkten Hörens auch eine wichtige Maßnahme darstellt, um Unfälle zu vermeiden.

Gehör schützen, Hörminderung vorbeugen, Stürze vermeiden

An sich ist der Herbst ja eine schöne Jahreszeit. Die vom Blätterregen bunt gefärbten Landschaftsbilder und das Rascheln des Laubes im Wald locken zum Spaziergang nach draußen. Mit festem Schuhwerk ist man auch für den vom Blätterteppich überzogenen Spazierweg gut gewappnet – und einem funktionierenden Gehör.
Lassen Sie regelmäßig Ihren Hörsinn testen. Dies können Sie bei Ihrem HNO-Arzt tun oder vereinbaren Sie einen Termin bei uns für einen Hörtest. Klicken Sie hier -> Zur Seite »

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Wie schützen wir unser Gehirn vor Demenz?

Schwerhörigkeit erhöht das Risiko, an Demenz zu erkranken.

Mehr als anderthalb Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz – bislang ohne Heilungschance. Schwerhörigkeit erhöht das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Wir zeigen auf, wie Sie Ihr Gehirn vor Demenz schützen können.

Auf einen Blick

– Jeder dritte Mensch über 65 Jahren leidet an einer Schwerhörigkeit
– Menschen zwischen 45 und 64 Jahren mit Schwerhörigkeit haben ein höheres Demenzrisiko
– Wer eine Schwerhörigkeit frühzeitig erkennt, kann Folgeerkrankungen vermeiden
– Hörgeräte vermindern das Risiko, an Demenz zu erkranken. Wir zeigen auf, wie Sie Ihr Gehirn vor Demenz schützen können.

„Jeder dritte Mensch über 65 Jahren leidet an einer Schwerhörigkeit und es gibt handfeste Belege dafür, dass das Demenzrisiko bei diesen Menschen deutlich höher ist. Wir wissen mittlerweile auch, dass der Einsatz von Hörhilfen eine günstige, wirksame Methode sein kann, um die geistigen Fähigkeiten zu verbessern und eventuell auch das Demenzrisiko zu senken. Diese bedeutsame, unerwartete Erkenntnis eröffnet neue Möglichkeiten, effektiv gegen diese verheerende Erkrankung vorzugehen“, erklärte Prof. Robert Perneczky auf dem ResDem-Kongress in München.

Eine neue Studie aus Taiwan mit Gesundheitsdaten von rund 16.000 Menschen zeigt, dass insbesondere Menschen mit einer Schwerhörigkeit, die zwischen 45 und 64 Jahren alt sind, ein höheres Demenzrisiko haben als Gleichaltrige ohne Hörschwierigkeiten. „In der Liste der neuen Risikofaktoren ist Schwerhörigkeit im mittleren Lebensalter der wichtigste Faktor”, berichtet Perneczky.

Wie entsteht Demenz eigentlich?

Demenz ist eine anhaltende oder fortschreitende Beeinträchtigung des Gedächtnisses, des Denkens oder anderer Hirnleistungen. Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein.

Die Entstehung wird durch ein Zusammenspiel der Gene und der Lebensumstände beeinflusst. Neben einer Schwerhörigkeit sind die Schulbildung, Umstände wie defekte Gefäße, die das Gehirn schädigen, Bluthochdruck oder Depressionen mögliche Auslöser. Aber auch unsere Lebensgewohnheiten wie Rauchen, starker Alkoholkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel und wenig Kommunikation wirken auf eine Demenz ein.

Schätzungen zufolge ist die Alzheimer-Krankheit mit einem Anteil von zirka 60 bis 65 Prozent die häufigste irreversible Demenzform. Mit etwa 20 bis 30 Prozent folgen die gefäßbedingten Demenzen. Bei etwa 20 bis 30 Prozent liegt eine Kombination beider Erkrankungen vor. Andere Demenzformen finden sich nur bei 5 bis 15 Prozent der Erkrankten.

Was hat Hören denn mit dem Gedächtnis zu tun?

Das Gedächtnis braucht stetige Stimulation, es muss also „arbeiten“, damit die geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Leiden Menschen unter einer Schwerhörigkeit, ziehen sie sich oftmals aus ihrem Sozialleben zurück. Sie sind viel allein und ihr Gehirn bekommt so weniger Impulse. Dadurch werden die Denkprozesse langsamer. Das Gehirn wird weniger trainiert, die Betroffenen sind geistig immer weniger fit.

„Es gibt noch einen zweiten Zusammenhang“, weiß Prof. Perneczky. „Wenn man sich während des mittleren Lebensalters sehr auf Hören konzentrieren muss, muss das Gehirn einen höheren Aufwand betreiben, um zu hören. Es hat dann keine Reserve mehr, um sich Sachen zu merken.“

Löst Schwerhörigkeit Demenz aus?

Dass eine Schwerhörigkeit im mittleren Alter eine Art Vorbote für eine spätere Demenz sei, weist Perneczky aber zurück. Ein Risikofaktor sei es jedoch schon. „Schwerhörigkeit löst Demenz nicht aus, sondern reduziert die Widerstandsfähigkeit dagegen“, erklärt der Professor. „Alzheimer schreitet sehr langsam voran. Mit 40 beginnen Eiweiße, sich im Gehirn abzulagern. Gegen den Eiweißmüll versucht sich das Gehirn zu wehren. Aber wer schlecht hört, braucht die Reserven seines Gehirns auf. Das Hirn brennt schneller aus. So wird man anfälliger für Demenz.“

Wie kann man sich vor Schwerhörigkeit schützen?

Die Ursachen einer Schwerhörigkeit sind vielfältig. Als einer der größten Risikofaktoren gilt Lärm. Daher sollten wir – insbesondere in jungen Jahren – hohe Lärmeinwirkungen auf unser Gehör vermeiden. Laute Konzerte oder laute Musik über Kopfhörer sind sehr schädlich für unsere Ohren.

Daraus entstehe oft eine Schwerhörigkeit, weil auf die Dauer bestimmte Frequenzen ausfallen, so Perneczky. Übrigens: Ohrstöpsel und Gehörschutz sind die beste Art, um das Gehör vor Lärm zu schützen. Seine Ohren diesem Lärm erst gar nicht auszusetzen, ist natürlich die allerbeste Alternative.

Wie kann ich das Risiko einer Demenz-Erkrankung vermindern?
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die bei der Vorbeugung von Demenz eine entscheidende Rolle spielen: Neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung gehören dazu auch Schule, Ausbildung, Beruf und Hobbys nachzugehen sowie Kontakt zu anderen Menschen zu pflegen. Denn wer in Beruf und Freizeit geistig rege ist, gibt seinem Gehirn immer wieder Reize und Anstöße, um leistungsfähig zu werden und auch zu bleiben.

Tipps für geistige Fitness

1. Musizieren fordert Konzentration und körperliche Koordination
2. Tanzen regt das Denken und das Gefühl an und bewegt den Körper
3. Erlernen einer neuen Fremdsprache beansprucht das Gehirn stark
4. Lesen sorgt dafür, dass wir uns konzentrieren und uns Details merken
5. Fotografieren wie Profis
6. Schöpferische Tätigkeiten wie Stricken eines Kleidungsstücks mit einem komplizierten Muster
7. Routinefähigkeiten wie Duschen, Zähneputzen, Anziehen und Frühstücken in veränderter Reihenfolge durchführen oder neue Wege zum Supermarkt gehen
8. Kreuzworträtsel lösen oder Gedächtnisspiele machen

Tipps um soziale Kontakte wiederzu beleben

1. An kulturellen Programmen im Wohnort teilnehmen
2. Kurse an der Volkshochschule belegen
3. Gruppenreisen machen und neue Orte und Länder entdecken
4. Gemeinsame Theater-, Konzert- oder Museumsbesuche oder an einem Kochkurs teilnehmen
5. Ein Ehrenamt im Sportverein oder in der Gemeinde annehmen

Genau diese Aktivitäten setzen ein gutes Hören voraus. Denn Menschen, die schlecht hören, ziehen sich oftmals zurück, sie sind weniger sozial aktiv, reden nicht viel mit anderen Menschen und sie musizieren auch nicht. Daher verringern Hörgeräte das Risiko einer Demenz-Erkrankung deutlich, denn die Nutzung von Hörhilfen erhöht die geistigen Fähigkeiten. Untersuchungen zeigen: Schwerhörige Menschen, die Hörgeräte tragen, haben das gleiche kognitive Niveau wie Menschen, die nicht unter einer Schwerhörigkeit leiden.

Allerdings sind hierzulande viele Schwerhörigkeiten unbehandelt: „Etwa 14 Millionen Menschen in Deutschland sind hörbeeinträchtigt. Davon wäre für rund die Hälfte, also sieben Millionen, ein Hörsystem indiziert. Derzeit sind aber davon nur die Hälfte mit Hörsystemen versorgt“, erklärt Dr. Norbert Böttgers, Vizepräsident des Deutschen Schwerhörigen Bund.

Das liege auch daran, dass sich einige Betroffene immer noch schämen, Hörgeräte zu tragen und deshalb schrittweise auf Hör- und Lebensqualität verzichten. Grund ist meist eine veraltete Vorstellung über das Image und die Leistungsfähigkeit von Hörgeräten. Eine Beratung bei Ihrem HNO-Arzt oder einem Hörakustiker in Ihrer Nähe zeigt Ihnen die Möglichkeiten moderner Hörgeräte auf. Im Anschluss an einen kostenlosen Hörtest können Sie ein geeignetes Hörgerät einfach ausprobieren. Auch dieser Service ist gebührenfrei.

Wie kann ich eine Schwerhörigkeit erkennen?

Je früher einer Schwerhörigkeit erkannt wird, umso besser lassen sich das Hörvermögen erhalten und Folgekrankheiten vermeiden. Da sich eine Schwerhörigkeit in der Regel oft schleichend entwickelt, bemerken viele Menschen selbst erstmal gar nicht, dass sie schlecht hören. So leiden bis zu 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland unter einer Schwerhörigkeit, aber nur 12 Prozent sind sich dessen bewusst.
Um eine Schwerhörigkeit rechtzeitig zu erkennen, sollten Sie regelmäßig einen Hörtest durchführen lassen. Der Deutsche Bundesverband der HNO-Ärzte fordert daher bereits seit längerem ein regelmäßiges Hörscreening ab dem 50. Lebensalter.

Sie können gerne bei uns einen Termin für einen kostenlosen Hörtest vereinbaren. Klicken Sie hier-> Zur Seite »

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Geräusche im Überfluss

Wie viele Geräusche nehmen wir tagtäglich wahr?

Jeden Tag sind wir unzähligen Geräuschen ausgesetzt – angefangen von der Kaffeemaschine am Morgen, über die U-Bahn und die Baustelle auf dem Weg zur Arbeit bis hin zum Fernseher, vor dem man den Abend ausklingen lässt. An kaum einem Ort herrscht Stille.

Kaum wahrnehmbar oder ohrenbetäubend laut

Die meisten der zahlreichen Geräusche, die wir an einem Tag hören, nehmen wir kaum richtig wahr. Das Tippen auf der Tastatur der Kollegen im Büro, ein vorbeifahrendes Auto und das leise Rauschen der Spülmaschine lassen sich wohl dazu zählen. Anders können dagegen der tropfende Wasserhahn, ein tieffliegendes Flugzeug über dem Garten oder die Baustelle vor der Haustür zum unüberhörbaren und nervenaufreibenden Geräusch werden.

Wann wird ein Geräusch zu Lärm?

Als Lärm gilt jedes laute und unerwünschte Geräusch. Geräusche entstehen durch Schwingungen und breiten sich in der Luft als Schallwellen aus. Die Stärke des Schalls kann gemessen werden und wird in Dezibel (dB) angegeben. Da jedoch jeder Mensch Geräusche unterschiedlich empfindet, wird Lärm sehr subjektiv wahrgenommen. Der eine empfindet beispielsweise laute Musik als Lärm, dem anderen gefällt sie und wieder ein anderer kümmert sich gar nicht darum. Oftmals hängt die Lärmwahrnehmung auch von der Stimmung ab.

Lärm vermeiden und schönen Geräuschen lauschen

In erster Linie können wir uns vor Lärm schützen, indem wir uns lauten Geräuschen nicht willentlich aussetzen. Sicher können wir der Baustelle direkt vor dem Haus oder dem Arbeitsplatz nicht entfliehen und auch ein Flugzeug wird hin und wieder über unsere Wohnung fliegen. Wir können aber beispielsweise darauf achten, unser Gehör vor zu lauter Musik zu schützen und laute Küchengeräte nicht zu lange laufen zu lassen. Sollten Sie berufsbedingt vielen lauten Geräuschen ausgesetzt sein, bietet sich zudem noch die Möglichkeit, das Gehör gezielt mit einem Gehörschutz zu schützen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie sehr Ihr Gehör bereits durch Alltagslärm geschädigt sein könnte, dann machen Sie doch hier einen Hörtest.

Auf andere Geräusche, die uns im Alltag begegnen – die wir aber häufig nicht wirklich wahrnehmen – könnten wir dagegen verstärkt achten. So können auch das Vogelzwitschern auf dem Heimweg, der Wind, der durch die Bäume weht oder die Gitarre des Straßenmusikers ein ganz besonderes kleines Hörerlebnis bedeuten.

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Hörstress als Ursache für Erschöpfung oft unterschätzt!

Permanente Hörbelastung macht müde und laugt aus

Deutschland klagt über Erschöpfung im Alltag, vernachlässigt aber das eigene Gehör als Ursache. Dr. rer. nat. Juliane Dettling-Papargyris, Leiterin des terzo-Instituts für angewandte Gehörforschung, erläutert Ihnen in einem Interview, warum Erschöpfung auch von unseren Ohren kommt, welche Rolle Hörstress spielt und wie man auf sein eigenes Gehör achten kann.

Geräusche und Hörstress können ermüden – sowohl das gesunde als auch das eingeschränkte Gehör. Ein regelmäßiger Hörtest ist daher in jedem Alter sinnvoll. Eine Gehörtherapie kann bei eingeschränkter Hörfähigkeit helfen – und damit Ermüdung im Alltag reduzieren. Eine aktuelle Umfrage* zum Thema Hörstress liefert dazu interessante Ergebnisse – Lesen Sie hier das Interview mit Dr. rer. nat. Juliane Dettling-Papargyris, Leiterin des terzo-Instituts.

Lärm und ständige Umgebungsgeräusche ermüden unser Gehör – und sorgen für Stress

Frau Dr. Dettling-Papargyris, in einer aktuellen Befragung hat terzo untersucht, was Deutschland müde macht und was Hörstress damit zu tun hat. Können Sie uns die wichtigsten Ergebnisse erläutern?

Unsere Umfrage zeigt, dass die Hälfte der Deutschen Ermüdung im Alltag schlicht auf Stress im Beruf zurückführt. Fast 10 Prozent geben Stress in der Freizeit an, etwa 20 Prozent nennen laute oder ständige Umgebungsgeräusche als Ursache. Schaut man sich aber die konkreten Faktoren an, stehen fast alle genannten Aspekte im Zusammenhang mit dem Hören: So nennen nahezu 30 Prozent aller Umfrageteilnehmer permanente Umgebungsgeräusche als Grund für Ermüdung, etwas mehr als 17 Prozent Lärm und fast 12 Prozent ein ständig klingelndes Telefon. Oft liegt hier der wahre Grund.

Lärm und Umgebungsgeräusche sind also Auslöser für Ermüdung. Welche Rolle spielt das Gehör dabei?

Unser Gehör ist ständig aktiv – auch wenn wir schlafen. Daher kann es durchaus erschöpfen, denn die permanente Verarbeitung der Hörinformation beansprucht unser Gehirn sehr. Prasseln zu viele Informationen auf unser Gehör ein, ist irgendwann eine Grenze erreicht. Es entsteht Hörstress. Das passiert noch schneller, wenn das Gehör nur noch vermindert funktioniert. Die Betroffenen haben dann in der Regel ein hohes Bedürfnis nach Ruhe. Wie unsere Umfrage belegt, haben sich bereits mehr als 40 Prozent aller Befragten schon einmal durch ein überfordertes Gehör erschöpft gefühlt. Und das sind nur diejenigen, denen das bewusst ist. In vielen Fällen wird, wie vorhin skizziert, die richtige Ursache nicht erkannt.

Auswirkung von Lärm wird unterschätzt, die Ursache von Hörstress oft nicht erkannt

Unterschätzen die Menschen die Auswirkungen von Lärm und Umgebungsgeräuschen auf das eigene Gehör?

Ja, das legen die Ergebnisse nahe. Zwar geben fast ein Drittel der Befragten zu viele Umgebungsgeräusche als Grund dafür an, dass das Gehör Geräusche nicht mehr richtig verarbeitet. Und 70 Prozent glauben, dass eingeschränktes Hören müde macht. Allerdings halten sie sich nicht für selbst betroffen und führen ihre eigene Erschöpfung bzw. Müdigkeit nicht darauf zurück. Das liegt wahrscheinlich daran, dass eine Hörminderungoft schleichend einsetzt.

Sie sprechen von Hörstress. Wie äußert sich dieser und wer ist gefährdet?

Hörstress kann jeden treffen. Darunter wird die Anstrengung als Folge davon verstanden, dass das Gehör Geräusche nicht mehr richtig verarbeiten kann. Der Stress für unser Gehirn ermüdet uns. Betroffene fühlen sich erschöpft und ausgelaugt. Wer häufiger ein solches Gefühl hat, sollte sich darüber bewusst sein, dass nicht nur eine hohe Arbeitsbelastung Auslöser sein kann, sondern auch ein eingeschränktes Gehör. Deshalb macht es durchaus Sinn, regelmäßig einen Hörtest zu machen, um eine abnehmende Hörleistung als Ursache für ständigen Hörstress auszuschließen.

Regelmäßige Hörtests beugen vor, Hörgeräte und Hörtraining unterstützen

Kann ein Hörgerät helfen, Hörstress zu verringern?

Ja, denn eine verminderte Hörfähigkeit führt dazu, dass Hörstress schneller auftritt. Die Hörfähigkeit sinkt aufgrund einer eingeschränkten Verarbeitung von Tönen oftmals schleichend. Ursache ist die abnehmende Sensibilität der sogenannten Hörfilter. Diese ermöglichen ein bewusstes und unbewusstes Hinhören. Sind sie eingeschränkt, wirken Hintergrundgeräusche viel lauter, das eigentlich wichtige lässt sich viel schwieriger ausmachen. So müssen sich die Betroffenen noch mehr anstrengen, um beispielsweise einem Gespräch konzentriert zu folgen. Mit einer Gehörtherapie und angepassten Hörgeräten lässt sich dem entgegenwirken. Dabei wird die Hörfilterfunktion bewusst trainiert, bevor die Hörgeräte eingestellt werden.

Sind Menschen mit Hörgeräten sensibilisierter, wenn es um das Thema Ermüdung und Lärm geht?

Einige. Unsere Umfrage hat ergeben, dass 34 Prozent der Hörgeräteträger sicher sind, dass eingeschränktes Hören auf jeden Fall ermüdet. Dem stehen rund 25 Prozent bei den Befragten ohne Hörgerät gegenüber. Sonst äußern sich die Gruppen ähnlich – das zeigt, dass Hörgeräte allein nicht den Unterschied machen, sondern der bewusste, informierte Umgang; und dass auch Hörgeräteträger noch Informationsbedarf haben.

Wichtig: Auf das Gehör achten und langanhaltende Hörfähigkeit genießen

Wie schützen Sie sich selbst vor zu viel Lärm? Wie kann jeder einzelne auf sein Gehör besser achtgeben?

Ganz wichtig ist es, dass man sein Gehör präventiv vor Lärm schützt. Das heißt zum Beispiel, dass man in bestimmten Situationen einen Gehörschutz tragen sollte. Liegt bereits ein Hörverlust vor, ist schnelles Handeln gefragt, bevor das Gehör immer weiter nachlässt. Denn andernfalls leidet auch die Hörverarbeitung immer mehr. Generell empfiehlt es sich, unabhängig vom Alter regelmäßig einen Hörtest zu machen, um ein besseres Gefühl für sein Gehör zu bekommen.

*Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat im Auftrag des terzo-Instituts vom 4. bis 19. Dezember 2017 5.028 Deutsche zum Thema Hörstress befragt.

Eine Umfrage belegt, dass viele Menschen bereits erkannt haben, wie wichtig es ist, regelmäßig einen Hörtest zu machen – 71 Prozent der befragten Bundesbürger haben ihr Gehör bereits testen lassen. Wie ist es bei Ihnen, wann war Ihr letzter Hörtest? Zögern Sie nicht, sich um Ihr Gehör zu sorgen.

Machen Sie gerne einen Termin für eine umfassende Höranalyse -> Zur Seite »

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Hörtrailer-Aktionstag am 07.09.20 bei Edeka Nenndorf

Am Montag den 07.09.2020 lädt die Hörstube zum Hörtrailer-Aktionstag ein. Wir stehen von 9 Uhr bis 18 Uhr mit unserem amerikanischen Hörtrailer-Oldtimer bei Edeka in Nenndorf.
Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, in der Testkabine des Oldtimers Ihr Hörvermögen testen zu lassen und verschaffen Sie sich einen Eindruck über die Vielfalt und Individualität unseres Hörlösungen. Bei Bedarf erhalten Sie später eine eingehende Beratung im Rahmen eines Termins in unserem Fachgeschäft.

Überzeugen Sie sich von den bahnbrechenden Fortschritten in den letzten Jahren und den enormen Gewinn an Lebensqualität, den Sie dadurch erfahren. Denn nicht nur die Hörsysteme haben sich weiterentwickelt, sondern auch die Messmethoden zum Hörverlust und zur kognitiven Hörfähigkeit. Erst unsere Gehirn macht es möglich das wir gut hören können. Nicht selten liegt es nicht nur am Hörverlust das man schlechter verstehen kann. Die kognitiven Hörfähigkeiten können wir bei Ihnen messen und bei Bedarf ein Therapieplan für eine Verbesserung aufstellen.

Diese Therapien kann man zum Beispiel bei folgenden Symptomen anwenden:
– Tinnitus
– Hyperakusis (Lärmempfindlichkeit)
– auditive Verarbeitungsstörungen (AVS)
– auditive Verarbeitungs- u. Wahrnehmungsstörung (AVWS)
– Hörentwöhnung
– nach einem Hörsturz bei Hörverzerrungen

Kommen Sie vorbei und lassen Sie Ihre Hörfähigkeit messen.

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Richtig Hinhören will gelernt sein !

Wie aus Hören Verstehen wird

Die Funktionsweise des menschlichen Ohrs ist einzigartig. Sobald ein Geräusch wahrgenommen wird, löst dies eine Art Kettenreaktion aus. Zuallererst trifft Schall auf das Außenohr, wodurch die Ohrmuschel angeregt wird, diese Schallwellen an das Trommelfell weiterzuleiten. Das empfindliche Trommelfell gerät dadurch in Schwingung und diese Schwingungen werden wiederum an das Gehörknöchelchen übertragen. Somit wird der Schall verstärkt und erreicht anschließend das Innenohr.

Hier sitzen spezielle Rezeptoren, die Wellenbewegungen aufnehmen und sie in elektrische Impulse umwandeln. Zu guter Letzt werden diese Reize über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet und dort entschlüsselt. Fällt ein Teil dieser Kettenreaktion aus, ist leider nicht gewährleistet, dass Sie die Geräusche auch tatsächlich richtig verstehen und einordnen können.

Es fängt mit dem Unverständnis einiger Wörter an, geht über zu Schwierigkeiten bei der Gesprächsverfolgung und entwickelt sich letztlich zu einem wirklichen Kommunikationsproblem: Die meisten Menschen nehmen ihre Schwerhörigkeit meist viel zu lange gar nicht wahr oder verdrängen sie gezielt. Hiermit ist jedoch niemandem einen Gefallen getan, denn nicht nur Sie werden mit der Zeit immer frustrierter, sondern auch Ihr Gegenüber.

Während Ihre Schwerhörigkeit für Sie zu einer Gewohnheit wird, gerät die richtige Verarbeitung von Geräuschen für Ihr Gehirn in Vergessenheit. Um die fehlenden Informationen auszugleichen, greift Ihr Gehirn auf bereits vorhandene Erfahrungen zurück, die jedoch nicht immer in den Kontext passen. Falls Sie bemerken sollten, dass Ihr Gesprächspartner sich oft wiederholen muss oder das Vogelgezwitscher im Garten immer leiser wird, sollten Sie dies nicht auf die leichte Schulter nehmen! Stellen Sie Ihr Gehör auf die Probe und machen Sie einen Hörtest bei dem Hörakustiker oder HNO-Arzt Ihres Vertrauens.

Wie Sie sich Ihrer neuen Hörsituation anpassen können

Haben Sie einmal den Schritt zum Hörgerät gewagt, werden Sie eine enorme Verbesserung Ihrer Lebensqualität feststellen können. Durch die nun gesteigerte Geräuschwahrnehmung müssen Sie sich jedoch zunächst an die veränderte Hörsituation anpassen. Ihr Gehirn gewöhnt sich nur langsam wieder daran, eng mit Ihrem Gehör zusammen zu arbeiten, um zuvor kaum wahrnehmbare Geräusche interpretieren zu können. Mit einem gezielten Hörtraining können Sie diesen Prozess unterstützen! Denn wenn Sie Ihre Konzentration auf das Hören legen, verbessern Sie somit auch gleichzeitig das Verstehen.

Hier finden Sie mehr Informationen über unser Hörtraining: Zur Seite »

Bei Interesse an unserem Hörtraining, melden Sie sich gerne bei uns und wir vereinbaren einen Beratungstermin.

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Prävention ist nicht schwer – 7 Regeln für gesunde Ohren -7. Regel

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen: Hier kommt Regel 7.

– Stress vermeiden und abbauen –

Einer der Hauptrisikofaktoren für Gehörschäden und insbesondere auch für Tinnitus sind neben Lärm jegliche Formen von Stress. Diesen gilt es unserer Gesundheit zuliebe tunlichst zu reduzieren, respektive entgegenzuwirken. Spezielle Entspannungsübungen, wie beispielsweise auch Yoga und sonstige sportliche Aktivitäten, können dabei schon helfen. Gerade bei einem sehr fordernden Alltag, in dem Zeit- und Leistungsdruck keine Seltenheit sind, hilft es sich mit den Themen Entschleunigung und Achtsamkeit zu beschäftigen. Oftmals bringt es uns mehr voran, zwischendurch mal einen Gang zurückzuschalten.

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Prävention ist nicht schwer – 7 Regeln für gesunde Ohren – 6. Regel

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen: Hier kommt Regel 6.

– Arbeitsplatz optimieren –

Reden Sie mit Ihrer oder Ihrem Vorgesetzten, sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihr Arbeitsalltag oder das Umfeld am Arbeitsplatz Ihrem Gehör schaden. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber darauf an, denn dieser ist sogar gesetzlich verpflichtet die Risiken für Ihre Gesundheit zu überprüfen und gegebenen Falles Abhilfe zu schaffen. Eine einfache Regel hilft bei der initialen Überprüfung:
Sie sollten am Arbeitsplatz niemals ungeschützt einer höheren Lautstärke ausgesetzt sein, als vergleichsweise an einer belebten Fahrstraße. Achten Sie mal darauf und eliminieren Sie Lärmquellen soweit möglich.

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Prävention ist nicht schwer – 7 Regeln für gesunde Ohren – 5. Regel

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen: Hier kommt Regel 5.

– Abtauchen vermeiden –

In der Badewanne könnten Bakterien von anderen Körperregionen in den Gehörgang eindringen und eine Infektion auslösen. Daher besser die Ohren nicht in das Badewasser tauchen, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte. Nach dem Baden, Duschen oder Schwimmen die Ohren sorgfältig trocknen. Mit einem weichen Handtuch oder vorsichtig mit dem Föhn.

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Prävention ist nicht schwer – 7 Regeln für gesunde Ohren – 4. Regel

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen: Hier kommt Regel 4.

– Schützen Sie Ihr Gehör –

Eine der wichtigsten Regeln: Wenn Sie sich in einer lauten oder staubigen Umgebung aufhalten, benutzen Sie immer einen angepassten Hörschutz oder zumindest Ohrstöpsel. Anhaltender Lärm schadet Ihrem Gehör und Ihrer Psyche. Von einfachen Schaumstoff-Stöpseln bis hin zu Profilösungen – beispielsweise für Musiker oder Wassersportler – die Bandbreite ist ebenso groß wie die Notwendigkeit unser Gehör vor Lärm zu schützen. Dessen konsequente Vermeidung ist der beste Weg, Hörschäden aktiv vorzubeugen. Lassen Sie sich gerne von uns beraten, welcher Gehörschutz für Sie der richtige ist.

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Prävention ist nicht schwer – 7 Regeln für gesunde Ohren – 3. Regel

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen: Hier kommt Regel 3.

– Keine Fremdkörper –

Wenn die eigentlich dafür gedachten und besonders weichen Wattestäbchen schon mehr Schaden anrichten, als dass sie gutes vollbringen, dann liegt die nächste Grundregel wirklich sehr nahe. Keine Fremdkörper in das Ohr einführen.
Das Ohrinnere ist empfindlich und kann leicht geschädigt werden. Gedankenverloren mit einem Stift in den Ohren zu pulen, während man zum Beispiel über die Lösung eines Problems sinniert, ist keine gute Idee. Neben der rein mechanischen Verletzungsgefahr bringt man damit zusätzlich auch noch Schmutz und Bakterien in den Gehörgang. Also – besser Finger weg, selbst wenn es mal im Ohr jucken sollte. Dann lieber ab zum HNO-Arzt. Dieser nimmt eine Ohrenspiegelung vor oder macht einen Abstrich und schon ist die Ursache bekannt und kann behandelt werden.

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Prävention ist nicht schwer – 7 Regeln für gesunde Ohren – 2. Regel

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen: Hier kommt Regel 2.

– Keine Wattestäbchen –

Die zweite Regel knüpft nahtlos an der vorherigen an. Noch immer ist es nicht bei jedem angekommen: Wattestäbchen schaden unserem Gehörgang, da sie das Ohrenschmalz, auch Cerumen genannt, eher tiefer und fester hineindrücken, als es zu entfernen.
Zu einer professionellen Reinigung des Gehörganges geht es besser regelmäßig zum HNO. Dieser kann überflüssiges Cerumen sicher und effektiv entfernen.

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Neue Maßnahmen ab Mai – CORONAVIRUS

Ab Mai sind wir wieder zu den normalen Öffnungszeiten für Sie da. Die anderen Verhaltensregeln (siehe unten) bleiben bis zum Widerruf in Kraft.!

Ab Montag, den 27.04.2020 gilt in Niedersachsen die Masken-Pflicht beim Einkaufen.
Damit sind auch wir betroffen, deshalb hier die neuen Verhaltensregeln bei uns im Fachgeschäft:

1. Betreten des Fachgeschäfts nur noch mit Mundschutz! Personen mit Atemwegserkrankungen sind davon ausgenommen.
2. Nach betreten des Fachgeschäft bitte die Hände desinfizieren. Desinfektionsmittel steht vor Ort bereit.
3. Den geforderten Abstand von min. 1,5 m zu allen Personen im Geschäft einhalten.
4. Aufs Händeschütteln verzichten.
5. Besuche des Fachgeschäft bitte vorher telefonisch absprechen.

Diese Maßnahmen gelten bis auf Widerruf.

Prävention ist nicht schwer – 1. Regeln für gesunde Ohren

Was muss man beachten, um sein Gehör gesund zu halten? Nicht nur für Musiker gilt es, besonders auf die Gesundheit des eigenen Gehörs zu achten. Unser Hörsinn ist das Tor zu unserer Umwelt – dieses sollten wir schützen. Doch wie geht das?

Neben der obligatorischen, gesunden Ernährung gibt es ein paar einfache Grundlagen, deren Befolgung unsere Ohren und den Hörsinn schützen kann. Wir haben die wichtigsten 7 davon hier zusammengetragen. Hier kommt Regel 1.

– Hygiene –

Klingt eigentlich selbstverständlich, aber muss erwähnt werden. Eine ordentliche Reinigung und Pflege unserer Ohren gehören natürlich zu einer gesunden Körperpflege dazu. Wie man schon zu kleinen Kindern seit ewigen Zeiten zu sagen pflegt: „Immer schön hinter den Ohren waschen“. Den sichtbaren Teil unserer Ohren und den dahinter sollten wir regelmäßig und vorsichtig waschen. Am besten mit warmem, nicht zu heißem Wasser und einer milden Seife, respektive einem sensiblen Duschgel. Mit sauberen Fingern nachspülen und einem weichen Handtuch abtrocknen. Einige Hersteller bieten zudem Ohrenreiniger in diversen Variationen an.

In diesem Zusammenhang sollte man sich aber besser von einem HNO-Arzt beraten lassen, da einige Produkte, insbesondere bei unsachgemäßer Anwendung, durchaus auch eher schaden, als helfen können. Unsere Ohren reinigen sich nämlich eigentlich von selbst.

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Neue Maßnahmen – CORONAVIRUS

Ab Montag, den 27.04.2020 gilt in Niedersachsen die Masken-Pflicht beim Einkaufen.

Damit sind auch wir betroffen, deshalb hier die neuen Verhaltensregeln bei uns im Fachgeschäft:

1. Betreten des Fachgeschäfts nur noch mit Mundschutz! Personen mit Atemwegserkrankungen sind davon ausgenommen
2. Nach betreten des Fachgeschäft bitte die Hände desinfizieren. Desinfektionsmittel steht vor Ort bereit.
3. Wenn möglich den geforderten Abstand zu allen Personen im Geschäft einhalten.
4. Aufs Händeschütteln verzichten.
5. Besuche des Fachgeschäft vorher telefonisch absprechen.
6. Die Hörstube ist für den spontanen Besuch weiterhin geschlossen.

Diese Maßnahmen gelten bis auf Widerruf.

Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 6

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen. Hier kommt Teil 6.

Noch „grün hinter den Ohren sein“

Diese Redensart ist zwar noch immer gebräuchlich, dennoch lässt sich deren Herkunft nicht eindeutig bestimmen. Wahrscheinlich bezieht sich diese Aussage wohl darauf, dass unreifes und noch junges Obst meist eine grünliche Färbung aufweist. In Ausdrücken wie „Grünschnabel“ findet sich diese Metaphorik auch wieder. Man gibt seinem Gegenüber damit zu verstehen, dass ihm oder ihr die nötige Erfahrung fehlt. Das Thema mit den Ohren könnte im Zusammenhang mit der Variante „noch feucht hinter der Ohren“ stehen und seinen Ursprung im Kreißsaal haben. Unmittelbar nach der Geburt wird das Baby getrocknet und dabei wird gelegentlich der Bereich hinter den Ohren vergessen. Im Laufe der Zeit könnten sich die Redewendungen vermischt haben.

Die Beispiele zeigen, wie tief verwurzelt Ohren und Hörsinn in unserer Alltagssprache sind. Kein Wunder, sind sie doch unsere Tore zu Mitmenschen und Umwelt. Daher ist es wichtig, regelmäßig – mindestens alle zwei Jahre – einen Hörtest zu machen, um zu überprüfen, ob mit dem Hören noch alles in Ordnung ist. Die Hörtests können Sie kostenlos bei uns in der Hörstube durchführen lassen.
Also, bitte hinter die Ohren schreiben: Regelmäßig einen Hörtest machen.

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Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 5

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen. Hier kommt Teil 5.

„Bis über beide Ohren verliebt sein“

Die Redewendung bedeutet, sich leidenschaftlich verliebt zu haben. Der Ausdruck „bis über die, bzw. bis über beide Ohren“ findet sich historisch auch in einigen anderen Redensarten und bedeutet immer etwas wie „tief“ oder „vollständig“. Man kann also durchaus auch bis über beide Ohren in Schulden stecken. Das wurzelt – wie im Ausdruck „bis zum Hals“ auch – in der Vorstellung eines Ertrinkenden, der vollständig, also bis über die Ohren im Wasser eingetaucht ist.

Bereits um 1500 kamen solche Aussagen vor. Damals meist in negativem Zusammenhang. Erst im 17. Jahrhundert kommen positive Varianten dazu. So tauchen eben auch eine der schönsten Varianten „verliebt sein“ in den Werken der Romantik, wie beispielsweise bei E.T.A. Hoffmann oder Eichendorff auf.

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Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 4

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen. Hier kommt Teil 4.

Viel „um die Ohren haben“

Wenn man umgangssprachlich zu „viel um die Ohren hat“, kommt man zu nichts und ist meist schnell gestresst. Diese Redensart scheint sich im Ursprung auf Arbeitslärm oder Stimmengewirr bezogen zu haben. Ein früher Beleg findet sich einem alten Wörterbuch Deutsch-Schwedisch von 1814 wieder. Im heutigen Gebrauch bedeutet es meist einfach viel Arbeit zu haben und sich um viele Dinge gleichzeitig kümmern zu müssen.

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Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 3

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen. Hier kommt Teil 3.

Etwas „Hinter die Ohren schreiben“

Die Aufforderung sich etwas hinter die Ohren oder gar hinter die „Löffel“ zu schreiben, geht auf einen uralten Rechtsbrauch zurück:
Im frühen Mittelalter hatte man bei wichtigen Verhandlungen oder neuen Regelungen, wie z.B. der Festlegung von Grenzen, die Kinder der Verhandlungspartner dazu geholt. Dies auch gerne an den Ohren – daher die Formulierung “einen Zeugen hinzuziehen“. Sie sollten notfalls noch in der nächsten Generation als lebende Zeugen dazu aussagen können.

Um die genaue Lage der Grenzpunkte auch nicht zu vergessen, empfingen die Kleinen an jedem Punkt ein paar Ohrfeigen. Man “schrieb” ihnen also die Position der Grenzpunkte hinter die Ohren. Dieser merkwürdige Brauch soll noch im Bayern des 18. Jahrhunderts praktiziert worden sein. Sogar noch im 19. Jahrhundert nahm man in Schwaben bei der jährlichen Feldbegehung Knaben mit, denen man an relevanten Grenzpunkten einen Satz Ohrfeigen verabreichte, damit sie sich auch lange an die Dorf-Grenzen erinnern können.

Auch angehende Ritter wurden beim Ritterschlag geohrfeigt, damit sie sich lange an ihre bei der Zeremonie abgelegten Gelübde erinnern können. So genannte „mnemotechnischen Ohrfeigen“ waren im Mittelalter also durchaus verbreitet.

In unseren Zeiten wird die Aufforderung, man solle sich etwas hinter die Ohren schreiben, eher im Zusammenhang mit einer Standpauke verwendet.

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Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 2

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen. Hier kommt Teil 2.

Es „faustdick hinter den Ohren haben“

Diese Phrase geht auf einen alten Volksglauben und eine Art volkstümliche “Schädellehre” zurück, wonach der Sinn der Verschlagenheit hinter den Ohren liegt und dort desto größere Knochenwülste hervorbringt, je stärker er ausgeprägt ist. Das mag vielleicht daran gelegen haben, dass man hinter die Ohren ja nicht sehen kann. Somit – im übertragenen Sinne – also auch nicht die schlechten Gedanken des Gegenübers.

Die Stelle hinter den Lauschern zeigte also Charaktereigenschaften an.

Wenn es jemand “faustdick hinter den Ohren hat”, meint das den Schalk, der hinter den Ohren, oder bekanntermaßen auch im Nacken sitzt. Dieser Schalk bezieht sich auf die dort liegenden Knochenwülste. Im Mittelalter glaubte man, dass die Verschlagenheit in diesen Knochen wohnt. Ein großer Knochenwulst zeigt also eine große Verschlagenheit an, getarnt aber durch die Ohren.

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Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 1

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle. „Mal wieder auf der Leitung stehen“, eine „Leiche im Keller haben“, oder ist „alles in Butter“?
Was wollen uns solche Formulierungen ursprünglich sagen und wer hat sich das ausgedacht.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen.

Im deutschen Sprachgebrauch gibt es historisch bis heute hunderte Redewendung und da sich zahlreiche davon mit unseren Ohren beschäftigen, ein Grund für uns die geflügelten Worte mal näher unter die Lupe zu nehmen. Ursprünge von Redensarten liegen meist viele hundert Jahre in der Vergangenheit. Heute nutzen wir in unserem täglichen Sprachgebrauch unzählige Sprichwörter und Redewendungen mit einer absoluten Selbstverständlichkeit, ohne uns jemals explizit über deren eigentliche Bedeutung Gedanken zu machen. Grade in der deutschen Sprache wimmelt es nur so von skurrilen Redewendungen, die kaum noch im Zusammenhang mit unserem Alltag stehen und ihren Ursprung häufig bereits im Mittelalter und in ganz anderem Kontext hatten.

Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 1

Die Ohren steifhalten

“Halt die Ohren steif – das wird schon!“ Diese Floskel hört man oft, wenn man sich zusammenreißen und nicht den Mut verlieren soll. Beispielsweise nach Rückschlägen, oder vor wichtigen Herausforderungen und Prüfungen. Wird dann geraten, “die Ohren steif zu halten“, dann bedeutet das, aufmerksam, zuversichtlich und munter zu sein und sich von nichts und niemandem unterkriegen zu lassen. Diese Redewendung kommt, wie viele andere, aus dem Tierreich. Wenn Hunde oder Pferde aufmerksam sind, dann halten sie ihre Ohren steif: Sie stellen die Lauscher auf und “spitzen” sie regelrecht. Lassen sie die Ohren aber herabhängen, sind sie müde oder geben keine besondere Acht. Gleiche Herkunft hat also auch die Redewendung „die Ohren spitzen“.

So wurde ein Sprichwort auf den Menschen übertragen. Auch wenn es für diesen anatomisch bedingt schwer ist, die Ohren steif zu halten oder hängen zu lassen. Dennoch weiß jeder was gemeint ist.

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Welttag des Hörens am 3. März 2020

Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und zahlreichen Branchenpartnern veranstaltet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) jedes Jahr am 03. März den Welttag des Hörens. Bei dieser Kampagne geht es um weit mehr, als „nur“ darum gut zu hören:
Ein intakter oder gut versorgter Hörsinn schützt vor kognitivem Leistungsverfall, bewahrt vor Unfällen im Straßenverkehr, ermöglicht die Pflege sozialer Kontakte und das Erleben der Natur und ihrer Klänge.

Hören schafft Verbindung zwischen Mensch und der Umwelt. Es ist daher einer der wichtigsten – wenn nicht der wichtigste
„Sinn deines Lebens!“
Daher ist es wichtig, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen.
Der Welttag des Hörens will so viele Menschen wie möglich über die Bedeutung des guten Hörens informieren und für den eigenen Hörsinn sensibilisieren.

Machen Sie mit und denken Sie an Ihr Gehör.

Weitere Informationen:
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Circa AI – mehr als nur ein Hörsystem!

Starkey Hearing Technologies stellt das weltweit erste Healthable-Hörsystem mit integrierten Sensoren und künstlicher Intelligenz vor. Das revolutionäre Circa AI trackt die Fitness von Körper und Geist und ist das weltweit erste Hörsystem mit integriertem Sturzdetektor, Sturzmeldung und Sprachübersetzung.

Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz senkt die neue Hearing Reality-Technologie die Lautstärke von Störgeräuschen in lauter Umgebung um durchschnittlich 50% und reduziert damit den Höraufwand erheblich. Gleichzeitig verbessert das Gerät die Sprachverständlichkeit und optimiert somit das Hörerlebnis.


Die Eigenschaften im Überblick:

  • Sturzdetektor und -alam
  • Übersetzung in 27 Sprachen
  • Aktivitäts- und mental Fitness-Tracking anhand des Thrive Wellness Scores in der App
  • Sprache-zu-Text Funktion
  • Selbstest der Hörsystemkomponenten
  • Intuitive Benutzeroberfläche mit Tipp-Steuerung
  • Fernprogrammierungs- und -wartungsoption durch den Hörakustiker
  • Natürliches Hören und klares Sprachverständnis in lauter Umgebund durch Herarinf Reallity-Technologie
  • kombinierbar mit Wireless-Zubehör, einschließlich Alexa
  • Drahtlos Straming von Anrufen, Musik und mehr
  • Akku-Technik oder Batterie-Technik

Testen Sie kostenlos bei uns – in der Hörstube – das neue Circa AI Hörgerät.

Weitere Informationen:
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Der 63. Internationale Hörakustiker-Kongress

Einmal im Jahr findet der internationale Hörakustiker-Kongress statt – dieses Jahr in Hannover. Auf dem Kongress können sich alle Hörakustiker über neue Produkte in ihrer Branche erkundigen. Zusätzlich kann man verschiedene Fachvorträge besuchen. Der Kongress wird veranstaltet von der Europäische Union der Hörakustiker e. V, kurz EUHA.

Auch das Team der Hörstube war vor Ort. Wir haben uns über Neuheiten aus der Branche informiert. Zum Beispiel über neue Herstellungsverfahren für Ohrstücke und Gehörschutz, sowie neue Messsysteme zum Einstellen und Überprüfen der Anpassung. Auch verschieden Arten von Hörtrainings wurden vorgestellt.

 

Ein weiteres Ziel war die Anschaffung eines neuen Video-Otoskops. Das Video-Otoskop ermöglicht das Ansehen eines Gehörganges und die Erstellung eines Bildes oder Videos. Dies ermöglicht uns den Kunden noch mehr in den Anpassprozess einzubinden. Bei uns kann sich der Kunde jetzt selbst ein Bild von seinem Gehörgang machen.

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(ZU)HÖREN: leider verlernt!

Hören beginnt mit den Ohren, Verstehen findet dazwischen statt.

NEU bei uns in der Hörstube: Hörtraining mit „sentibo smart brain systems“!

Der Hörprozess besteht aus folgenden zwei Bestandteilen:

  • Peripheres Hören: Geräusch werden über das Außen- und Mittelohr aufgenommen und an das Innenohr weitergeleitet. Hier findet die Schallumwandlung statt.
  • Zentrales Hören: Über die Hörbahn (Hörnerv) wird der Schall weiterverarbeitet und zur Wahrnehmung ans zentrale Nervensystem weitergeleitet.

Hörgeräte setzen beim peripheren Hören an. Sie verstärken, vereinfacht gesagt, die Signale und dies kommen lauter an. Wenn Menschen jedoch seit Jahren schlechter hören, dann ist die Kommunikation zwischen peripherem und zentralem Hören gestört. Denn das Gehirn hat es schlichtweg verlernt, die Sprache – unabhängig davon, wie sie übertragen wird – wahrzunehmen und zu verarbeiten. Das erklärt auch, warum viele Menschen trotz eines Hörgerätes nicht richtig verstehen. Genau hier setzt das „sentibo smart brain system“ an.

Sinne wieder neu entdecken mit dem „sentibo smart brain system“ in 2 Phasen:

1. Phase: Analyse und Anpassung
Hier wird Ihre Hörentwöhnung bestimmt, sowie Ihr individueller Hörgeschmack.
Mit diesen Ergebnissen werden die sentibo Twins-Geräte genau auf Ihre Bedürfnisse eingestellt.

2. Phase: Trainingsphase
Mit diese Phase beginnt das eigentliche Hörtraining. Diese Phase dauert zwischen 4 bis 6 Wochen.
Mit Hilfe von regelmäßigen, aufeinander abgestimmten Belastungs- und Entspannungsübungen wird die Verknüpfung zwischen peripherem und zentralen Hören wieder aufgebaut.

Diese Phase wird durch wöchentliche Verlaufskontrollen und zusätzliche Trainings von uns unterstützt und überprüft.

Nach erfolgreichem Abschluss des Hörtrainings kann entweder die eigentliche Ausprobe von Hörgeräten stattfinden oder die Überprüfung von vorhandenen Hörgeräten.

Beratungstermin vereinbaren:
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Jetzt neu bei uns – Die myHearing-App!

Persönliche Betreuung. Überall.

Mit der neuen myHearing-App genießen Sie exzellenten Support mit einer noch besseren Betreuung Ihrer Hörgeräteanpassung. Mit der App können Sie ihr persönliches Hörtraining absolvieren, auf Anleitungen zugreifen, Ihren Fortschritt beobachten und digital mit uns kommunizieren – wo auch immer Sie sind. Die myHearing-App kann mit allen Hörgeräten genutzt werden und sie ist für alle Signia Hörsysteme optimiert.
Somit ist diese App die ideale Lösung für alle Hörgeräteträger mit Smartphone.


Die Vorteile im Überblick:

  • Werden Sie schneller mit Ihren Hörgeräten vertraut.
  • Geben Sie uns detailliert Feedback über Ihre Hörerfahrung.
  • Kontaktieren Sie uns – wo immer sie auch sind und wann immer Sie wollen.
  • Schrittweise Hörübungen und hilfreiche Anleitungen ermöglichen Ihnen schneller mit Ihren Hörgeräten vertraut zu werden.
  • Beobachten Sie Ihren persönlichen Fortschritt.
  • Unterstützen Sie Ihren Hörgeräteakustiker mit einem kurzen Feedback, um Ihre Hörgeräte noch individueller einzustellen.
  • Erhalten Sie Ratschläge und Unterstützung – wo auch immer Sie sind.

Die myHearing-App ist kompatibel mit Android- und iOS-Smartphones.

Weiteren Informationen:
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Hören ohne Limits – Zerena neu im Hörstube-Sortiment

Die neuen ZERENA Hörgeräte von Bernafon haben wir ab sofort in unserem Sortiment. Durch die DECSTM Technologie reagiert ZERENA ganz natürlich und erstmals live, ohne hörbare Verzögerungen auf jede noch so kleine akustische Änderung in Ihrer Umwelt. Das Hörerlebnis ist so überzeugend, dass Sie Ihre Prioritäten wieder ganz wie früher setzen und fast vergessen, dass Sie Hörgeräte tragen.


Die Eigenschaften im Überblick:

  • Erhält den ursprünglichen Charakter der Hörumgebung
  • Bietet mehr Komfort und weniger Höranstrengung
  • Reagiert nahtlos und schnell auf die Umwelt – keine manuellen Änderungen nötig
  • Made for iPhone®
  • Nutzt 2,4 GHz Wireless Technologie für direktes Streaming ohne Zwischengeräte

Testen Sie kostenlos bei uns – in der Hörstube – das neue ZERENA Hörgerät.

Weiteren Informationen:
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Unser Hörgeräte-Angebot sortiert nach Preisen und Funktionsumfang

Das Hörstube-Team hat sich Gedanke gemacht, um Ihnen die Hörgeräte-Auswahl zu erleichtern. Zur Veranschaulichung haben wir unterschiedliche Kategorien eingeführt. Sie finden pro Kategorie einen groben Preisrahmen und die erfüllten Funktionen und Eigenschaften.
Funktionen, die in mehreren Kategorien erfüllt sind, haben bei Hörgeräten in den höherwertigen Kategorien eine bessere Leistung und mehr Einstellungsmöglichkeiten.


Welches Hörgerät passt zu Ihnen?

Um das zu entscheiden, sind weitere Schritte notwendig. Durch einen ersten Hörtest ermitteln wir Ihr individuelles Hörvermögen. Anhand der Messergebnisse und Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen finden wir Ihre passende Hörgerätekategorie.

Zu unseren Preisen und Kategorien:
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Ist Hören trainierbar?

Ein Interessanter Beitrag zum Thema Hörerfolg mit Hörgeräten auf dem Informationsportal „meinhoergeraet.de“ 
Die Hörverschlechterung im Alter hat vielfältige Ursachen. Hierzu gehören Verschleißerscheinungen im Ohr aber auch Alterungsprozesse im Gehirn. Die Universität Zürich stellte im Rahmen einer Studie einen Zusammenhang zwischen Alterungsprozessen im Gehirn und einer Verschlechterung des Sprachverstehens her.

Dies lässt sich jedoch, laut der Studie, durch regelmäßigen und konsequentes Tragen von Hörgeräten deutlich verbessern. Um eine Verbesserung des Sprachverstehens zu erzielen ist ein Tragen des Hörgerätes ohne Unterbrechung von mindestens 12 Stunden täglich erforderlich.

Weitere Informationen:
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