Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 6

Die 6 bekanntesten Redewendungen und Phrasen rund um unsere Ohren – Teil 6

Jeder kennt sie – Redewendung rund um unser Hörorgan. Fast täglich verwenden wir solche Formulierungen, ohne es zu realisieren. Aber woher stammen die teils komischen Phrasen, die uns bei direkter Versinnbildlichung schräge Bilder in den Kopf zaubern? Wir bringen Licht ins Dunkle.

In dieser Blog-Serie möchten wir etwas Licht ins Dunkle und den ein oder anderen Leser sicherlich auch zum Schmunzeln bringen. Hier kommt Teil 6.

Noch „grün hinter den Ohren sein“

Diese Redensart ist zwar noch immer gebräuchlich, dennoch lässt sich deren Herkunft nicht eindeutig bestimmen. Wahrscheinlich bezieht sich diese Aussage wohl darauf, dass unreifes und noch junges Obst meist eine grünliche Färbung aufweist. In Ausdrücken wie „Grünschnabel“ findet sich diese Metaphorik auch wieder. Man gibt seinem Gegenüber damit zu verstehen, dass ihm oder ihr die nötige Erfahrung fehlt. Das Thema mit den Ohren könnte im Zusammenhang mit der Variante „noch feucht hinter der Ohren“ stehen und seinen Ursprung im Kreißsaal haben. Unmittelbar nach der Geburt wird das Baby getrocknet und dabei wird gelegentlich der Bereich hinter den Ohren vergessen. Im Laufe der Zeit könnten sich die Redewendungen vermischt haben.

Die Beispiele zeigen, wie tief verwurzelt Ohren und Hörsinn in unserer Alltagssprache sind. Kein Wunder, sind sie doch unsere Tore zu Mitmenschen und Umwelt. Daher ist es wichtig, regelmäßig – mindestens alle zwei Jahre – einen Hörtest zu machen, um zu überprüfen, ob mit dem Hören noch alles in Ordnung ist. Die Hörtests können Sie kostenlos bei uns in der Hörstube durchführen lassen.
Also, bitte hinter die Ohren schreiben: Regelmäßig einen Hörtest machen.

Quelle: https://www.ihr-hoergeraet.de/viel-um-die-ohren/